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Vom Winterschlaf zur Frühjahrsmüdigkeit

  • Autorenbild: Rut Bantay
    Rut Bantay
  • 15. Feb.
  • 3 Min. Lesezeit

Derzeit tut sich hier im Blog nicht so sehr viel, was zur Annahme in der Überschrift führen könnte; natürlich ist dies aber mitnichten der Fall 😎… Zwar bin ich diese Woche beim regulären Orchesterprojekt und dem Mannheimer Abo heute nicht besetzt, aber sonst geht es nicht minder so gut beschäftigt weiter, wie sich bereits der Januar darstellte. Gestern erst fand das wunderbare, thematisch den Winter verabschiedende und sogar die „fünfte Jahreszeit“ aufgreifende zweite Konzert „Musik Unvergessen“ für Menschen mit Demenz und deren Angehörige im Saal unserer Philharmonie statt: wieder sehr gut besucht und in herzlicher und gutgelaunter Atmosphäre - einige Vollblut-Narren kamen sogar verkleidet, andere huldigten eher dem Valentinstag mit Herzluftballons am Rollatorgriff - konnten wir uns zusammen mit unserem wunderbaren Publikum auf eine Zeitreise durch die Epochen machen: vom feierlichen Prelude des Te Deum von Marc-Antoine Charpentier über die von Viola Elges herrlich gesungene Bach-Arie, zu Klassikern wie dem Schwan aus dem Karneval der Tiere, weiter zu Walzer Highlights „Frühlingsstimmenwalzer“ von Johann Strauß bis hinein in die „leichte Muße“ der goldenen Operetten-Ära und dann natürlich einigen Schlagern, war auch diesmal wieder für jeden etwas dabei. Unter der freundlichen Anleitung von Tanzlehrer Alexander Gipp wurden wir Musiker bei einem Stück sogar hervorragend dirigiert von allen Zuhörern gemeinsam und gleich beim ersten Walzer des Konzerts „Tulpen aus Amsterdam“, wagten sich sogleich einige Mutige auf‘s Tanzparkett. Ich finde die abwechslungsreiche Mischung der Werke und Stile, die fast familiäre - ja, mittlerweile gibt es bei der Reihe wirklich schon „Stammgäste“- und intimere Atmosphäre und die Möglichkeit in dem vertrauten, eingespielten Salon-Ensemble um unseren ersten Violinsten Frieder Funk zu musizieren, eine so schöne Abwechslung zum großen Sinfonieorchester. Meine Tochter Selma, die mich gestern begleitete und sogar beim Einlass und hinterher beim Aufräumen des Geschirr geholfen hat, - das Angebot von Kaffee und Kuchen rundet dieses Konzert ab und trägt zudem zur besonderen Stimmung bei -, war total begeistert von den virtuosen Einlagen der beiden Geigen mit Johanna Durczok an der anderen Violine und dem beherzten Kontrabassspiel von Wolfgang Güntner. Ich finde aber die Zusammenstellung von Geige, Klavier - hier wieder hervorragend am Flügel Oliver Rau, ebenfalls aber eigentlich Mitglied unserer ersten Violingruppe, der weichen Klangfarbe der Klarinette von Matthias Weimbs, dem Cello und als starkem Fundament eben dem Kontrabass im Ensemble, total gelungen und die Gesangsstücke stellen dann noch die i-Tüpfelchen dar. Natürlich durfte auch diesmal wieder tatkräftig mitgesungen werden bei den allseits beliebten Klassikern „Winter Ade…“ und „Die Gedanken…“.


Danke wieder an Daniel Kroh für die Fotos!
Danke wieder an Daniel Kroh für die Fotos!



Danke ihr Lieben alle, besonders auch dem Team im Hintergrund: Michael Löffler für den Aufbau im Saal, den „Kuchenfeen“ an der Kaffeetheke und Einlass, Jochen Keller für die charmante Moderation und nochmals Viola Elges für Gesamtleitung und Organisation! Bis zum nächsten Konzert „Musik Unvergessen“ am 6.Juni.


Kammermusikalisch geht es für mich auch erst einmal weiter, denn mit dem Streichquartett sind wir derzeit in den „letzten Zügen“ der Proben für unser Konzert in unserer Reihe „So Um 5“ am 1.März wieder im Saal unserer Philharmonie. Unter dem Titel „Ewigkeit und Vergänglichkeit“ können Sie, liebes Publikum, Werke von Joseph Haydn, das siebte Streichquartett von Dimitri Schostakowitsch und angelehnt an die Themen zu seiner Ballettmusik „Rosamunde“, gleichnamiges Quartett von Franz Schubert hören.

Glücklicherweise ist der Zuspruch zu dieser Reihe immer ungemein stark, aber leider bedeutet dies, dass es diesmal wohl nur noch Karten an der Tageskasse gibt. Dennoch zur Ansicht:


So, darauf den zweiten Kaffee (des Tages😉) und herzliche Grüße zu Ihnen!

Ihre Rut Bántay

 
 
 

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